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Zen-Meditation und Zen-Übung in optimaler Balance

Im Zen Leadership Seminar habe ich gesehen, dass die Kombination aus Zen-Meditation und Zen-Übung, also eigener, individueller Zen-Übung mir ungemein hilft, die eigene Mitte zu finden und mein Hara zu stärken. In welchem zeitlichen Verhältnis sollten die einzelnen Elemente während des Seminars optimalerweise zueinander stehen?

 

Zen Leadership verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz

Im Daishin-Zen und damit auch im Zen Leadership Seminar geht es nicht nur um das Verhältnis Zen-Meditation und Zen-Übung, sondern wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der vor allem drei Schwerpunkte setzt. Der erste Schwerpunkt ist ein sehr verstärktes Vier-Augen-Gespräch, in Form des Taiwas zur Stärkung des Haras. Der zweite Aspekt das persönliche Zen-Gespräch mit dem Zen-Meister. Dazu kommt noch das Dokusan, ebenfalls mit dem Zen-Meister und in einem speziell dafür hergerichteten Raum.

Also als erste Säule ein sehr auf die individuellen Bedürfnisse jedes Teilnehmers abgestimmter Bereich, sozusagen ein sehr großer „Vier-Augen-Check“.

 

Zen-Meditation und Zen-Übung für sich und in der Gruppe sind in Harmonie

Und das zweite Drittel ist eine gewisse Menge an Zen-Übungen, vor allem Zazen, der wichtigsten Übung im Zen. Diese Zen-Meditation im Sitzen hat eine Dauer von 25 oder 45 Minuten, und wird ergänzt durch die persönliche Übung, mit der man noch einmal zusätzlich z. B. die Atemtechnik lernt zu kontrollieren und das Hara zu stärken.

Das dritte ist, daß jeder Teilnehmer auf dem Seminar zusätzlich jede Menge Input bekommt in Form von Vorträgen, Fragerunden und Gruppensitzungen, die das Erlebte und Gelernte erweitern, verknüpfen und festigen. Diese drei Felder wechseln sich ab.

Der Vorteil gerade in der Zen Leadership Academy ist es, daß sich jeder seine Geschwindigkeit selber aussucht. Wenn irgendjemand während des Seminars sagt, „Das ist mir zu viel“, dann kann er Teile davon rausnehmen. Aber es geht auch umgekehrt, man kann auch sagen: „Das ist mir zu wenig“, dann kann man auch Teile dazu nehmen. Vielleicht war man aber auch schon zwei-, dreimal auf einem Zen-Leadership-Seminar, und sagt, man geht jetzt mal ein bisschen weiter, intensiver  und meditiert die ganze Nacht durch und schaut, ob man diese Kraft halten kann – auch das ist natürlich möglich.

Für Wiederholer gibt es dann noch zusätzliche Programmpunkte, wie das Zen-Gespräch, intensives Training in einer Kleingruppe usw.

 

Zusätzlich Möglichkeiten für Sport und Wellness

Eine weitere Unterstützung, um die Zen-Meditation und Zen-Übung in Balance zu bringen, ist bei uns im Kloster das Körpertraining. Bei einem Viertagesseminar bieten wir viele Möglichkeiten, wie Walken, Joggen oder auch Coretraining. Und wenn es mehr Entspannung braucht, dann kann man jederzeit eine professionelle Massage oder auch unsere Sauna genießen.

So kann, wer möchte, jeder für sich wirklich genau diesen Körperimpuls gezielt mit hineinnehmen, den er braucht.