René Koopmans

René Koopmans

Der Weg des Bogens ist nicht mein Hobby.
Er ist mein Weg geworden.
Ein Weg der Achtsamkeit.
Ein Weg der inneren Stärke.
Und vor allem ein Weg, der niemals endet.

Mein Weg zum Zen-Bogenschießen begann nicht mit dem ersten Pfeil – sondern mit der Suche nach innerer Ruhe, Klarheit und einem tieferen Verständnis für das Leben selbst.

2012 erlebte ich bei meinem ersten Klosterbesuch bei Hinnerk Polenski, dass wahre Stärke nicht aus Lautstärke entsteht, sondern aus Stille, Präsenz und Bewusstsein. Ein Wendepunkt. Zum ersten Mal wurde mir bewusst, dass Führung, Erfolg und Menschlichkeit nur dann nachhaltig wirken, wenn sie aus einer inneren Mitte heraus entstehen.

Viele Jahre später folgte ein weiteres Schlüsselerlebnis durch meinen Bogenmeister Wolfgang Wörner. Durch ihn durfte ich erkennen, dass der Weg des Bogens weit mehr ist als Technik oder sportliche Präzision. Zen-Bogenschießen bedeutet für mich, sich selbst zu begegnen – ohne Maske, ohne Ausreden, ohne Ablenkung. Der Pfeil zeigt immer die Wahrheit. Jeder Schuss ist ein Spiegel des eigenen Geistes.

Heute begleite ich Führungskräfte auf diesem Weg – in unserem Zentrum der Achtsamkeit in Bad Hall und im Führungskreis unseres Unternehmens mit über 800 Mitarbeitenden. Gerade in Zeiten von Druck und ständiger Veränderung braucht es Führung, die menschlicher, bewusster und klarer ist.

Genau darin sehe ich die Zukunft: Menschen nicht nur fachlich zu stärken, sondern ihnen Wege zu zeigen, wieder mit sich selbst in Verbindung zu kommen.

„Der Geist eines vollkommenen Schützen ist wie ein Spiegel. Er reißt nichts an sich. Er erwartet nichts… Er überlegt aber er hält nicht zurück…
Daher kann ein vollkommener Bogenschütze ohne Anstrengung handeln.“

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